Industrieller 3D Druck und additive Fertigung

Industrieller 3D-Druck, auch als additive manufacturing / additive Fertigung bekannt, hat die Landschaft vieler Produktionsbranchen nachhaltig verändert. Diese Technologie ermöglicht die schichtweise Herstellung von dreidimensionalen Objekten aus unterschiedlichen Materialien.

Bei Kuhn-Stoff setzen wir diese fortschrittliche Technologie ein, um hochkomplexe Teile im Sondermaschinenbau und für industrielle Anwendungen herzustellen.

hohe Produktivität
Schnelligkeit
höchste Qualität
bester Service
Made in Germany

Funktionsweise des industriellen 3D-Drucks

1. Datenmodellierung
Der Prozess beginnt mit der Erstellung eines digitalen 3D-Modells des gewünschten Objekts. Dieses Modell kann durch CAD-Software (Computer-Aided Design) erstellt oder aus bestehenden 3D-Scandaten generiert werden.
2. Slicing
Das digitale 3D-Modell wird mithilfe einer speziellen Software in dünne, horizontale Schichten, sogenannte „Slices“, unterteilt. Diese bilden die Grundlage für den Druckprozess, bei dem das Bauteil anschließend Schicht für Schicht aufgebaut wird.
3. Vorbereitung des Druckers
Vor dem Druck werden das passende Material ausgewählt und die erforderlichen Prozessparameter festgelegt. Dazu gehören unter anderem die Schichtdicke, die Laserleistung und die Temperatur. Bei Kuhn-Stoff setzen wir auf bewährte Lasersinteranlagen wie die EOS FORMIGA und die EOS P 396.

Der EOS FORMIGA ist ein industrieller 3D-Drucker, der für die additive Fertigung von komplexen Kunststoffteilen in höchster Qualität entwickelt wurde.

Maschinendetails:

  • Bauvolumen: 190 x 240 x 320 mm
  • Laserleistung: 70 Watt
  • Auflösung: 100 μm
  • Geschwindigkeit: bis zu 30 cm3/h
  • Materialien: PA 12, PA 11, PP, TPU, PC, GF-PA 12
  • Software: EOSPRINT


Vorteile:

  • Höchste Präzision und Auflösung: Die FORMIGA druckt mit einer Auflösung von 100 μm, was eine hohe Präzision und Detailgenauigkeit der gedruckten Teile ermöglicht.
  • Schnelle Fertigung: Mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 30 cm3/h ist die FORMIGA ein sehr schneller 3D-Drucker.
  • Große Auswahl an Materialien: Die FORMIGA verarbeitet eine Vielzahl von Kunststoffen, so dass für jede Anwendung das richtige Material gewählt werden kann.
  • Offene Softwareplattform: Die FORMIGA arbeitet mit der offenen Softwareplattform EOSPRINT, die eine große Flexibilität bei der Druckvorbereitung bietet.


Anwendungsbereiche:

  • Prototypenbau: Die FORMIGA ist ideal für den Prototypenbau, da sie schnell und präzise komplexe Bauteile fertigen kann.
  • Kleinserienfertigung: Die FORMIGA ist auch für die Kleinserienfertigung geeignet, da sie kostengünstig und effizient ist.
  • Werkzeugbau: Die FORMIGA kann zur Herstellung von Werkzeugeinsätzen und Formen verwendet werden.
  • Ersatzteilfertigung: Die FORMIGA kann zur Herstellung von Ersatzteilen verwendet werden, was die Lagerhaltungskosten senkt und die Lieferzeiten verkürzt.
  • Medizintechnik: Die FORMIGA kann zur Herstellung von medizinischen Implantaten und Prothesen verwendet werden.
  • Luft- und Raumfahrt: Die FORMIGA kann zur Herstellung von Leichtbauteilen für die Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet werden.
  • Automotive: Die FORMIGA kann zur Herstellung von Prototypen und Kleinserien für die Automobilindustrie verwendet werden.

Die EOSINT P 3xx-Serie ist eine Familie von industriellen 3D-Druckern, die für die additive Fertigung von großformatigen Kunststoffteilen in höchster Qualität entwickelt wurde.

Maschinendetails:

  • Bauvolumen: verschiedene Modelle von 400 x 400 x 400 mm bis zu 800 x 500 x 600 mm
  • Laserleistung: 100 Watt bis 400 Watt
  • Auflösung: 50 μm bis 100 μm
  • Geschwindigkeit: bis zu 80 cm3/h
  • Materialien: PA 12, PA 11, PP, TPU, PC, GF-PA 12
  • Software: EOSPRINT

Vorteile:

  • Höchste Präzision und Auflösung
  • Schnelle Fertigung
  • Große Auswahl an Materialien
  • Offene Softwareplattform
  • Einfache Bedienung
  • Großes Bauvolumen

Anwendungsbereiche:

  • Prototypenbau
  • Kleinserienfertigung
  • Werkzeugbau
  • Ersatzteilfertigung
  • Medizintechnik
  • Luft- und Raumfahrt
  • Automotive
4. Druckvorgang
Der eigentliche Druckprozess beginnt, indem der 3D-Drucker das Material schichtweise aufträgt. Dies kann durch Schmelzen von Kunststofffilamenten, Pulverbettfusion oder Stereolithografie erfolgen, abhängig von der spezifischen Technologie des Druckers.
5. Materialhärtung oder -verfestigung
Beim Lasersintern wird jede aufgetragene Pulverschicht gezielt durch einen Laser erhitzt. Dabei verschmelzen die Pulverpartikel miteinander und verbinden sich mit der darunterliegenden Schicht. So entsteht Schritt für Schritt ein stabiles, dreidimensionales Bauteil.
6. Wiederholung
Die Schritte 3 bis 5 werden so oft wiederholt, bis das gesamte Objekt vollständig aufgebaut ist. Dieser schichtweise Aufbau ermöglicht es, hochkomplexe Geometrien und Strukturen zu realisieren, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden oft schwer umsetzbar wären.
IHR ANSPRECHPARTNER
Hannes Kuhn
Geschäftsführer
Tel.: 07502-6582020 E-Mail: info@kuhn-stoff.de

Materialien des industriellen 3D Drucks

Kuhn-Stoff verarbeitet hochwertige Polyamid-Werkstoffe im industriellen 3D-Druck. Dazu gehören PA 2200, PA 2201 und PA 3200 GF. Diese Materialien zeichnen sich durch unterschiedliche mechanische und thermische Eigenschaften aus und ermöglichen die Fertigung präziser, belastbarer Bauteile.

Zu den wichtigsten Werkstoffen gehören:

  • PA 2200 (PA 12): Ein vielseitiger Kunststoff mit hoher Festigkeit, guter Steifigkeit und Zähigkeit.

  • PA 2201 (PA 12): Ein leicht durchscheinender Kunststoff mit guten mechanischen Eigenschaften und hoher Detailgenauigkeit.

  • PA 3200 GF (PA 12): Ein glaskugelgefüllter Kunststoff mit hoher Steifigkeit, guter Verschleißfestigkeit und verbesserter Wärmeformbeständigkeit.

Die Auswahl des passenden Werkstoffs richtet sich nach den spezifischen Anforderungen und dem Einsatzbereich des jeweiligen Bauteils.

Vorteile des industriellen 3D-Drucks

Designfreiheit

Komplexe Geometrien und filigrane Strukturen lassen sich ohne aufwendige Werkzeuge realisieren.

Kosteneffizienz

Wirtschaftliche Fertigung von Prototypen und Kleinserien ohne teure Werkzeuge oder Formen.

Schnelligkeit

Verkürzte Entwicklungszeiten ermöglichen eine schnellere Markteinführung neuer Produkte.

Individualisierung

Flexible Anpassung von Bauteilen an individuelle Kundenwünsche und Anforderungen.
Wir helfen Ihnen gerne bei Fragen weiter!
IHR ANSPRECHPARTNER
Hannes Kuhn
Geschäftsführer
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kuhn-stoff in Zahlen

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Buses Stoped

ca. 2 Millionen gedruckte Teile

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21 Jahre Erfahrung

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Industrieller 3D-Druck im Einsatz

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